Presseartikel

Drachenfest 2011


Mitteldeutsche Zeitung am 19.04.2011

Mitteldeutsche Zeitung am 27.11.2010

Landesausbildungsleitertagung 2010 in Aschersleben

Wochenspiegel - Aschersleben / September 2010
Kunstflug Show 2010

Kunstflug Show 2010
Siegerehrung des Harzwellenpokal 2009 / 2010
Unser Vorsitzender wurde mit dem " Diplom Otto Lilienthal " ausgezeichnet
Luchssuche
Drachenfest ( Super Sonntag vom 11.10.2009 )
Drachenfest am 03.10.2009
Robert Liepelt nahm am Internationalen militärischen Segelflugwettbewerb in Holzdorf 2009 teil
Harz - Föhn - Projekt / Teil 1






Am 4. April beginnt die neue Saison
Fluglehrerfortbilungslehrgang in Aschersleben mal anders...
(aus Segelfliegen 1-2009)

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"Wellenreiten" in der Linsenwolke (aus Mitteldeutschen Zeitung)

Ein Leserbrief in der Mitteldeutschen Zeitung vom 20.10.2008
Das 3. Drachenfest
Drachenfest 2008
Das dritte Drachenfest - Wer baut den schönsten flugfähigen Drachen?

Die Vereinsmitglieder Wolfgang Lieder und Hans-Jürgen Wunderlich legten in dieser Woche am Werbebanner auf dem Johannisplatz letzte Hand an. Foto: Martin Lampadius
Am Freitag, 3. Oktober, wird zum 3. Drachenfest auf dem Flugplatz eingeladen.
Aschersleben (mld). Wolfgang Lieder und Hans-Jürgen Wunderlich haben in diesen Tagen besonders viel zu tun. Neben der Organisation des täglichen Flugbetriebes des Luftsportvereins Ostharz e.V. liegt ihnen die Vorbereitung des 3. Drachenfestes auf dem Flugplatz besonders am Herzen. Auch im dritten Jahr soll den großen und kleinen Besuchern viel Abwechslung auf dem Flugfeld geboten werden. So werden wieder die Drachenfreunde aus Köthen mit ihren riesigen Drachenmodellen erwartet. Ab 14 Uhr können alle Drachenfans ihre eigenen Modelle gen Himmel schicken. Eine Jury wird dabei die schönsten flugfähigen Drachen in der Klasse "Junior" (bis 14 Jahre) und "Profi" (Erwachsene) mit Preisen des HELLWEG - Baumarktes und weiterer Sponsoren prämieren. Das Ascherslebener Unternehmen Gase-Meier unterstützt das Drachenfest mit einem Luftballonweitflugwettbewerb. Als Hauptpreis lockt ein Rundflug über Aschersleben und Umgebung. Weitere Preise haben die ,,Getränke-Quellen" in Aschersleben für die Tombola gespendet. Mitglieder des Luftsportvereins Ostharz werden mit den Kindern in einer windgeschützten Halle Papier- und Modellflugzeuge basteln und für das Essen und Trinken sorgen. ,,Wir wollen den Kindern längst in Vergessenheit geratene Falttechniken für Papierflugzeuge beibringen und Modellflugzeuge basteln“, berichtet Vereinsvorsitzender Wolfgang Lieder. Zum Abschluss ist wieder ein Feuerwerk geplant. Quelle: Super Sonntag
Aachener Segelflieger im Monat Mai 08 zu Gast in Aschersleben
Am weitesten geflogener Ballon zum Drachenfest 07
Drachenfest 2007
Vorbereitung auf unser Drachenfest 2007
Osterfeuer 2007
Abheben mit dem LSV
Wellenfliegen alternativ


Segelfliegen in Neuseeland
Im Februar 2007 waren wir knapp drei Wochen auf der Nordinsel Neuseelands. Diese Reise hatten wir lange vorbereitet, da wir die Insel auf eigene Faust mit Mietwagen erkunden wollten. Zu den Vorbereitungen gehörte, dass wir uns über Möglichkeiten zum Segelfliegen erkundigten. Segelfliegen im Februar wäre eine willkommene Unterbrechung der ungeliebten Winterpause. Das Internet ist hier sehr hilfreich, um einen umfassenden Überblick über die neuseeländischen Segelflugvereine zu erhalten. Die Segelflieger von Whangarei, ganz im Norden der Insel, haben eine ansprechende Seite in deutsch. Eine Anfrage per e-mail wurde schnell beantwortet. Hier machen sich die genau 12 Stunden Zeitunterschied angenehm bemerkbar. Die nette, aber leider abschlägige Antwort war, dass in Whangarei nur an den Wochenenden geflogen wird und dass am infrage kommenden Wochenende gerade vom ganzen Verein eine Hochzeit gefeiert werden würde. Man würde uns den Taupo Gliding Club empfehlen. Also, Blick auf die Karte, wo Taupo liegt, und geschrieben. Auch hier eine genauso schnelle Antwort. Dieses Mal mit der Bestätigung, dass wir jederzeit willkommen sind und Lizenz und Flugbuch mitbringen sollen.
Mit letzterem im Gepäck ging es dann erst mal mit dem großen Flieger in Richtung Neuseeland, über Singapur, Sydney. Das sind fast 25 Stunden reine Flugzeit, aber dafür geht es auch fast bis an das andere Ende der Welt.
Wie sicherlich alle Neuseeland-Besucher waren wir sofort fasziniert von der Natur, aber ebenso beeindruckt von den netten, immer hilfsbereiten Kiwis, wie sich die Neuseeländer selbst nennen. Für Taupo hatten wir eine Woche eingeplant. Alle Erwartungen wurden noch weit übertroffen. Plötzlich lag die Stadt Taupo vor uns, majestätisch gelegen am Taupo-See, dem größten Binnensee Neuseelands. Die Sicht war herrlich, so konnte man die teilweise noch aktiven Vulkane des Tongariro-Nationalparks am anderen Ufer des Sees erkennen. Taupo liegt in einer geologisch sehr aktiven Zone. Hier gibt es am Stadtrand eines der weltgrößten Energieerzeuger, welcher Erdwärme nutzt. Zahlreiche geothermische Felder können besichtigt werden und sind sehr interessant mit ihren blubbernden Schlammtümpeln und dampfenden Kratern.
Im Segelflugverein Taupo gab es ein herzliches Willkommen. Ein paar Englischkenntnisse sind nützlich, aber man darf nicht verzagen, wenn man das „Kiwi-Englisch“ nicht gleich richtig versteht. Vielleicht hat man auch Glück und trifft auf Reinhold, einem deutschen Segelflieger, welcher schon fast 20 Jahre in Taupo lebt. Überhaupt trafen wir dort auf eine internationale Familie. So war unser Schlepppilot Alex ein junger Franzose, der gerade seine kommerzielle Fluglizenz in Neuseeland erwirbt. Dann gab es da noch den quirligen Sid, ein Fluglehrer aus England, der wohl schon so über mehrere Jahre dem Nebel Englands in den Wintermonaten entweicht. Ein weiterer Pilot kam aus der Schweiz, ist eigentlich Tscheche und sprach ein hervorragendes Deutsch. Gordon, ein „richtiger“ Neuseeländer machte mit uns eine kurze Sicherheitseinweisung, rund 30 Euro mussten wir für eine Gastmitgliedschaft bezahlen. Nach einem Checkflug mit einer PW6 bzw. Twin-Astir konnten wir jeder eine PW5 vom Verein chartern. Das war natürlich sehr schön, dass wir beide gleichzeitig fliegen konnten. Bei den Flügen wurde die reichlich vorhandene Thermik genutzt, um das herrliche Umland mit Stadt Taupo, Taupo-See, Geothermalfeldern, Huka-Wasserfall des längsten Flusses Neuseelands, dem Waikato- River, und einen smaragdgrünen Thermalsee aus der Vogelperspektive ausgiebig zu bewundern. Eine schöne Art Neuseeland kennenzulernen.
Für den Funkverkehr wurde das Nötigste vorher abgesprochen. Alle Segelflugzeuge waren übrigens mit einem Transponder ausgerüstet, da dies in Neuseeland bereits Vorschrift ist.
Über Land gegangen sind wir trotz guter Thermik nicht. Das durchgehend hüglige bis bergige Gelände mit vielen Viehkoppeln bietet kaum Außenlandemöglichkeiten. Die Flüge waren dennoch sehr abwechslungsreich bis hin zur „Umrundung“ des Mt. Tauhara. Dies ist ein erloschener Vulkan mit stattlichen 1088m unweit des Flugplatzes gelegen.
Nach einer Woche hieß es Abschied nehmen von den Segelfliegern in Taupo, nicht ohne das Versprechen, wieder zu kommen. Einen Willkommensgruß hatten wir von Sid auf dem Computer zu Hause mit Bildern von unseren gemeinsamen Flügen. Sechs Mal sollen wir als Gastmitglieder die Verbandszeitung der Neuseeländischen Segelflieger erhalten. Dies und die vielen schönen Erinnerungsfotos werden uns noch oft an die erlebnisreichen Tage in Taupo bei den Segelfliegern erinnern.

Werner und Evelyn Klocke